BA2.2 Restaurierung Fenster Türen denkmalgeschützt - TW

München Klinik gGmbH

Deutschland

08.12.2026

Beschreibung

Das Gebäude Haus A der München Klinik Schwabing (Baujahr 1926-28) steht unter Denkmalschutz. Es sollen ca. 209 bauzeitliche Koppelfenster und Fenstertüren (keine Kastenfenster), aufgeteilt in 13 Bautenstände für Fenster und 5 Bautenstände für Fenstertüren (gesamt 18 Bautenstände) sowie 109 bauzeitliche Innentüren (Türblätter und Blockzargen), aufgeteilt in 6 typologische Varianten (T1 V1 bis T1 V6) fachgerecht saniert und energetisch ertüchtigt werden. Nach Maßgabe der vom Auftraggeber beantragten denkmalschutzrechtlichen Erlaubnis (Art. 6 BayDSchG) und den Vorgaben des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) sind alle bauzeitlichen Elemente zwingend restauratorisch zu erhalten. Mit dem Angebot ist dazu ein detailliertes Sanierungskonzept einzureichen. Im Rahmen einer verifizierenden Teststellung während des Verfahrens soll ein Musterfenster erstellt werden, um das eingereichte Sanierungskonzept zu überprüfen.

Der Datensatz

Wie veröffentlicht. Der Bekanntmachungstext bleibt beim Herausgeber.

Land

Deutschland

Kategorie

Bauarbeiten · Construction work45000000, 45420000, 45454100

Frist

08.12.2026

Veröffentlicht

06.11.2026

Sprachen

Deutsch (German)

Quelle

TED (EU) · 774179-2026

So bieten Sie

Verfahren

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angebot einreichen unter

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y32MWLD

Sprache der Einreichung

DEU

Elektronische Einreichung

Erforderlich

Vergabeunterlagen

Frei zugänglich

Zuschlagskriterien

Auftragsbezogene Sanierungskonzept, Angaben zum Bauleiter/Chefrestaurator, Wertungsgesamtpreis brutto

Wie der Zuschlag entschieden wird

Auftragsbezogenes Sanierungskonzept (30%) Der Bieter hat mit dem Angebot ein "Auftragsbezogenes Sanierungskonzept" zusammen mit den übrigen Angebotsbestandteilen einzureichen. Das Sanierungskonzept unterteilt sich in die nachstehend benannten drei Unterkriterien (aa-cc). Insofern wird auf die Bauteilkartierung, die Typenblätter der Fenster und Türen, die Berichte zur Gebäudeschadstoffuntersuchung und die Ortsbesichtigung hingewiesen. aa) Konzept Fenster und Außentüren (19%) Der auftragsgegenständliche Bestand beinhaltet ca. 209 bauzeitliche Koppel- bzw. Verbundfenster und Fenstertüren (keine Kastenfenster), aufgeteilt in 13 Bautenstände für Fenster und 5 Bautenstände für Fenstertüren, d.h. gesamt 18 Bautenstände. Der Bieter erstellt für jeden der 18 Bautenstände einen detaillierten handwerklichen Sanierungsvorschlag, der als direkte Ausführungsvorlage für die spätere Werkstattarbeit dient. Hierzu hat der Bieter in seinem Konzept mindestens die nachfolgenden Aspekte für jeden einzelnen Bautenstand darzustellen: - Energetische Ertüchtigung: Details siehe Vergabeunterlagen . - Restaurierung Holz/Oberfläche: Details siehe Vergabeunterlagen - Beschläge & Verschattung: Details siehe Vergabeunterlagen. - Bestandserhalt: Details siehe Vergabeunterlagen bb) Konzept Innentüren (6%) Der Bestand beinhaltet 109 bauzeitliche Innentüren, aufgeteilt in 6 typologische Varianten (T1 V1 bis T 1 V6). Für jede der 6 Varianten ist ein Instandsetzungs- und Rückbaukonzept zu erarbeiten. Hierzu hat der Bieter in seinem Konzept mindestens die nachfolgenden Aspekte für jede einzelne Variante darzustellen: - Technische Instandsetzung: Details siehe Vergabeunterlagen - Rückbau & Rekonstruktion: Details siehe Vergabeunterlagen - Dichtungstechnik: Details siehe Vergabeunterlagen - Restaurierung Holz/Oberfläche: Details siehe Vergabeunterlagen cc) Konzept strategische Durchführung der auftragsgegenständlichen Arbeiten (5%) Die Sanierung umfasst die ca. 209 Fenster und Fenstertüren (18 Bautenstände) sowie die 109 Innentüren (6 Varianten) des Hauses A. Im Haus A selbst findet während der Ausführung kein Klinikbetrieb statt. Allerdings ist in den Fluren mit kreuzendem Klinikverkehr zu rechnen. In den übrigen Gebäuden der München Klinik Schwabing läuft der Klinikbetrieb parallel weiter. Der Bieter erstellt auf Grundlage der Bauteilkartierung, der Typenblätter, des Berichts zur Gebäudeschadstoffuntersuchung und der Ortsbesichtigung ein Konzept über die strategische Durchführung der auftragsgegenständlichen Arbeiten. Darin legt er dar, wie er die Leistungen organisiert, in welcher zeitlichen Abfolge er sie erbringt und wie er sicherstellt, dass sämtliche Leistungen innerhalb des Ausführungszeitraums von 15 Monaten vollständig erbracht werden. Hierzu hat der Bieter in seinem Konzept mindestens die nachfolgenden Aspekte darzustellen: - Vorgehensweise und Bauabschnitte: Details siehe Vergabeunterlagen. - Zeitliche Abfolge: Details siehe Vergabeunterlagen - Kapazitäten und Ressourcen: Details siehe Vergabeunterlagen - Temporärer Verschluss der Öffnungen: Details siehe Vergabeunterlagen - Terminsicherung und Steuerung: Details siehe Vergabeunterlagen dd) Bewertung Die Konzepte gemäß B.III.3.b)aa) und bb)müssen für jeden Bautenstand bzw. jede Variante fachgerecht, in sich widerspruchsfrei und unmittelbar verwendbar sein, den Vorrang von Erhalt und Reparatur gegenüber Erneuerung durchgängig belegen, die Reversibilität und Materialgerechtigkeit der vorgeschlagenen Maßnahmen nachvollziehbar begründen und die Eingriffe in die bauzeitliche Substanz auf das denkmalfachlich und technisch erforderliche Mindestmaß beschränken. Der Auftraggeber erwartet hier eine nachvollziehbare und spezifische Darstellung, die erkennen lässt, wie der Auftragnehmer die Einhaltung dieser Vorgaben möglichst weitgehend sicherstellen wird. Das Konzept muss auf das Haus A bezogen, durchführbar und in sich widerspruchsfrei sein und mit den Konzepten nach B.III.3.b)aa)und bb) dem Preisblatt sowie dem Verzeichnis Unterauftragnehmerleistungen übereinstimmen. Der Auftraggeber erwartet hier eine nachvollziehbare und ganzheitliche Darstellung, die erkennen lässt, wie der Auftragnehmer die vertragsgegenständlichen Leistungen unter Berücksichtigung der projektspezifischen Besonderheiten durchführen wird, um den Leistungserfolg organisatorisch und terminlich möglichst sicher umzusetzen. Die vorgenannten Inhalte, Anforderungen und Erwartungen haben bei der Bewertung der vorgenannten Konzepte jeweils eine identische Bedeutung. Der Auftraggeber wertet die Angebotsinhalte je Konzept gesamthaft, auch im Vergleich der Angebote untereinander. Im Falle der Auftragserteilung ist der Bieter verpflichtet, die Leistungen entsprechend dem von ihm eingereichten auftragsbezogenen Sanierungskonzept zu erbringen. Der Auftraggeber legt die Unterkonzepte des Bestbieters für die Fenster und Außentüren sowie die Innentüren (B.III.3.b)aa) und bb)) nach Maßgabe der Ziffer B.I.3 der unteren Denkmalschutzbehörde vor., Der Bieter hat mit dem Angebot das Formblatt - "Angaben zum Bauleiter/Chefrestaurator" (Anlage AV_3) zusammen mit den übrigen Angebotsbestandteilen einzureichen. Darin hat der Bieter die Eigenerklärung abzugeben, dass der von ihm für das Projekt einzusetzende Bauleiter bzw. Chefrestaurator folgende Mindestanforderung erfüllt: - Mindestens 3 Jahre Berufserfahrung als Chefrestaurator oder Bauleiter im Bereich Sanierung von Denkmälern. - Berufliche Qualifikation eines Meisters im Tischlerhandwerk, eines geprüften Restaurators im Tischlerhandwerk, eines Diplom-Restaurators (FH/Univ.), eines Hochschulabschlusses in Konservierung und Restaurierung oder vergleichbare berufliche Qualifikation. Für die Bewertung im Zuschlagskriterium Nr. 2 hat der Bieter in Anlage AV_3 die berufliche Qualifikation des benannten Bauleiters/Chefrestaurators sowie die Dauer seiner Berufserfahrung bei der Sanierung denkmalgeschützter Gebäude (in vollen Jahren, mit Angabe der wesentlichen Projekte, Funktionen und Zeiträume) anzugeben und durch Lebenslauf sowie Qualifikationsnachweise (z. B. Meisterbrief, Abschluss als Restaurator) zu belegen. Maßgeblich ist der Stand bei Ablauf der jeweiligen Angebotsfrist. Die Bewertung erfolgt nach dem Bewertungsmaßstab für das Zuschlagskriterium Nr. 2 (Ziffer B.III.8). Der benannte Bauleiter/Chefrestaurator ist im Auftragsfall tatsächlich einzusetzen. Ein Austausch ist nur mit vorheriger Zustimmung des Auftraggebers und nur durch eine Person zulässig, die die Mindestanforderungen dieser Ziffer erfüllt und nach dem Bewertungsmaßstab des Zuschlagskriteriums Nr. 2 mindestens dieselbe Punktzahl erreicht. Die entsprechende vertragliche Regelung enthält der Vertrag., Der Bieter hat mit dem Angebot einen Wertungsgesamtpreis brutto zu benennen und hierzu - das ausgefüllte Preisblatt (Anlage AV_11) sowie - Angaben zur Preisermittlung entsprechend den VHB Bayern Formblättern 221 oder 222 (Anlage AV_4) zusammen mit den übrigen Angebotsbestandteilen einzureichen. Der Wertungsgesamtpreis brutto muss sämtliche Kosten des Auftragnehmers abdecken. Der Wertung werden ausschließlich die angebotenen Preise zugrunde gelegt. Eine Fortschreibung der Preise auf den Zeitpunkt des Zuschlags nach Maßgabe des Vertrags (vgl. Ziffer B.I.23) bleibt bei der Wertung außer Betracht. Für diejenigen Leistungen, deren Umfang vom Erhaltungszustand des jeweiligen Bauteils abhängt (insbesondere Holzergänzungen und Vierungen, partieller Holzersatz, Entlackungsaufwand, Beschlagergänzungen), sieht das Preisblatt Einheitspreise auf Grundlage der Bauteilkartierung vor. Die im Preisblatt vorgegebenen Mengenansätze - auch für nach Aufwand abzurechnende Positionen (z. B. Pos. 1.4 Holzersatz) - sind für die Ermittlung des Wertungsgesamtpreises verbindlich; abweichende Mengenansätze der Bieter sind unzulässig. Eine Vergütung erfolgt nach den tatsächlich ausgeführten Mengen zu den angebotenen Einheitspreisen. Die Motorisierung der Rollläden (Preisblatt Pos. 1.10) ist als Option ausgeschrieben. Sie wird mit dem angebotenen Preis in den Wertungsgesamtpreis eingerechnet. Der Auftraggeber ist berechtigt, die Option bis spätestens 3 Monate nach Zuschlag ganz oder für einzelne Bauabschnitte durch einseitige Erklärung in Textform abzurufen; die angebotenen Einheitspreise sind für diesen Zeitraum bindend. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Abruf der Option besteht nicht; im Fall des Nichtabrufs stehen ihm keine Ansprüche zu. Der Bieter erklärt sich mit Abgabe eines Angebots mit der oben unter B.I.23 geregelten Bindefrist einverstanden.

Vertragsbedingungen

Auftragsart

Bauleistungen

Erfüllungsort

DE212

Laufzeit

15 Monate

Rahmenvereinbarung

Nein

Dynamisches Beschaffungssystem

Nein

Nebenangebote

Nicht zugelassen

EU-gefördert

Nein

Rechtsgrundlage

32014L0024

Auftraggeber kontaktieren

E-Mail

Teambox.Vergabe@muenchen-klinik-bau.de

Telefon

+49 893068-5950

Anschrift

Thalkirchner Straße 48, 80337, München

Website

https://www.muenchen-klinik.de

Ansprechpartner

München Klinik Bau Projektgesellschaft mbH

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Offene Ausschreibungen wie diese

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Die Bekanntmachungsdaten stammen aus offiziellen Quellen: Tenders Electronic Daily (TED), herausgegeben vom Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union nach dem Beschluss 2011/833/EU der Kommission; oeffentlichevergabe.de und TenderNed, veröffentlicht unter CC0; BOAMP, veröffentlicht unter der Licence Ouverte 2.0; Find a Tender, veröffentlicht unter der Open Government Licence v3; sowie e-Zamówienia, die Plataforma de Contratación del Sector Público und die von der ANAC herausgegebene Piattaforma di Pubblicità a Valore Legale sowie Doffin und Hilma, veröffentlicht von den jeweiligen nationalen Behörden. Jede Bekanntmachung führt zum Original, und das Original ist maßgeblich.

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